Die HSG Stiftung dankt all ihren Förderinnen und Förderern

Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen: Dank signifikanter Zuwendungen konnte die Universität St.Gallen strategisch wichtige Projekte schnell umsetzen und sich als eine der führenden Wirtschaftsuniversitäten etablieren. Herzlichen Dank an unsere Förderinnen und Förderer für ihr Engagement!

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St.Gallen Collegium: „Re-interpreting Freedom“

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«Re-interpreting Freedom» heisst das erste Thema des St.Gallen Collegiums für die acht Forschenden, die 2025 gemeinsam das erste Collegium gestalten. Bei der Feier auf dem Campus der Universität St.Gallen (HSG) am Samstag, 25. Mai 2024, haben die Unterstützer:innen von den Beiratsmitgliedern erfahren, welches Thema die sogenannten «Fellows» im ersten Collegium beschäftigen wird. Die Finanzierung des Projekts konnte durch Spenden in Höhe von 3.5 Millionen Franken von 421 Spenderinnen und Förderpartnern für die ersten drei Jahre des Betriebs sichergestellt werden. Herzlichen Dank für Ihren Beitrag! 

Die HSG ist weltweit die erste Wirtschaftsuniversität, die ein Collegium ins Leben ruft. Neu wurde im Mai bekannt gegeben, mit welcher Fragestellung sich das Collegium auseinandersetzen wird. Komplex, interdisziplinär, eine grosse Herausforderung unserer Zeit – und für die HSG als Wirtschaftsuniversität relevant: Diesen Kriterien entspricht das neu gewählte Jahresthema «re-interpreting freedom», die Freiheit neu denken.

Prof. Dr. Manuel Ammann begrüsst die Unterstützer:innen des St.Gallen Collegium

 

«Wir haben an der Universität St.Gallen das Collegium ins Leben gerufen, weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir die drängenden Probleme unserer Zeit nur gemeinsam im Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft lösen können», sagte Prof. Manuel Ammann in seiner Begrüssung zur Podiumsdiskussion. «Indem wir eine neue Plattform für den fächerübergreifenden Austausch von Expertinnen und Experten schaffen, übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung und erfüllen unseren universitären Auftrag, der Öffentlichkeit wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze zu bieten.»

Zum Dank für das Engagement der Spender:innen wurde eine Förder:innen-Tafel auf dem Campus der Universität St.Gallen (HSG) enthüllt.

 

Podium über verschiedene Facetten des Freiheitsbegriffs
Die Podiumsdiskussion zur Eröffnung des St.Gallen Collegiums zeigte bereits einen Ausschnitt der Vielfalt von Fragen, die das Jahresthema aufwirft und die den Beirat unter Präsident Günter-Müller-Stewens dazu bewog, den Begriff der Freiheit ins Zentrum zu rücken. Prof. em. Dr. Günter Müller-Stewens, Ordentlicher Professor im Ruhestand für Betriebswirtschaftslehre, und die Beiratsmitglieder Jürgen Kaube, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Dr. Roger de Weck, ehemaliger SRF-Generaldirektor, und Prof. Dr. Antoinette Weibel, Leiterin der School of Management an der HSG, stellten den Spender:innen das Thema vor, moderiert von der akademischen Leiterin des St.Gallen Collegiums, Prof. Dr. Claudia Franziska Brühwiler. Gemäss HSG-Professorin Antoinette Weibel verbinden sich mit dem Freiheitsbegriff bereits für Betriebswirte zahlreiche Anknüpfungspunkte. Von der Freiheit der Unternehmen zur Freiheit in Unternehmen gebe es mehr Diskussions- und Untersuchungsmaterial denn Zeit im Collegium-Jahr. Gerade in der Schweiz offenbare die öffentliche Debatte, wie unterschiedlich das Verständnis von Freiheit sei, wie der Schweizer Publizist Roger de Weck aufzeigte, als er über vermeintliche Freiheitsverluste reflektierte, die oftmals nur Herrschaftsverluste seien. Daran knüpfen sich denn auch Wahrnehmungsfragen an, die FAZ-Mitherausgeber Jürgen Kaube aufnahm, und über die verschiedenen Ausprägungen der Demokratie reflektierte.

Etablierte Theorien hinterfragen: acht Fellows ab Herbst 2025 in St.Gallen
In den kommenden Monaten werden weltweit acht Persönlichkeiten aus der Forschung gesucht, die sich ab 2025 in St.Gallen mit dem Thema befassen. Über verschiedene Kanäle und mittels der Netzwerke aller Beteiligten schreibt das Collegium die Fellowships zum Jahresthema aus und sichtet bis im Herbst die eingegangenen Bewerbungen, sodass der Beirat die finale Auswahl treffen kann. Es sollen ideenreiche Professor:innen aus unterschiedlichen Bereichen gewonnen werden, die mit Nachwuchsforschenden aus der ganzen Welt zusammenarbeiten und in einen lösungsorientierten Diskurs treten. Bewusst werden auch Menschen aus unterrepräsentierten Regionen rekrutiert, die neuartige Perspektiven einbringen und etablierte Theorien hinterfragen. Punktuell werden Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und den Künsten hinzugezogen. Die Mitglieder des Collegiums werden themenspezifisch nach einem halben oder ganzen Jahr neu zusammengesetzt.

Hier erfahren Sie mehr zum St.Gallen Collegium

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